Maulbeerblatt Tabletten & Kapseln

Das Maulbeerblatt ist nicht nur tannin- und koffein-frei, es enthält wertvolle Nährstoffe wie Phytosterol, GABA (Gamma-Amino-Buttersäure), Flavonoide, die Vitamine A, B2, B1und C, Calcium, Kalium, Aminosäuren, Eisen, Magnesium und Zink und 15 – 25 Prozent an Protein, was ein besonders hoher Anteil für die Pflanze ist.

Hervorzuheben ist das Alkaloid DNJ, ein Iminozucker, der in hoher Konzentration in der Natur lediglich in den Maulbeerpflanzen enthalten ist und gemäß den durchgeführten Studien bei der Behandlung der Diabetes sehr unterstützend wirken kann.

Auffällig ist bei den Maulbeerblättern der hohe Gehalt des Calciums. Dieser beträgt 6-mal mehr als in grünem Tee und auch der doppelte Gehalt an dem Spurenelement Eisen. Bedeutend sind auch die Spurenelemente Kupfer, Bor, Zink, Mangan, Phosphor und Fluor.
Doch nur wegen der Mineralien, Vitamine und Spurenelemente sind Maulbeerblätter nicht von großem Interesse. Bedeutender ist der Gehalt an Sacchariden; Aminosäuren und den sekundären Pflanzenstoffen. In DEN Maulbeerblättern kommen 17 unterschiedliche Aminosäuren vor, vor allem die Asparagin- und Glutaminsäure.

Wirkungen der Maulbeerblättertagbletten

Maulbeerblätter werden wegen des DNJ- und des GABA-Gehaltes als natürliches Mittel gegen die Diabetes eingesetzt. In Vergleichsstudien mit einem Diabetes-Medikament namens Glibenclamid haben 3 Gramm der Maulbeerblätter am Tag den Blutzucker der Patienten stärker abgesenkt als dieses Medikament.

Neben der Hauptwirkung zur Behandlung von einem hohen Blutzucker sind weitere Wirkungen außerdem beschrieben. Die Maulbeerblätter senken vor allem den Cholesterinspiegel, indem sie die Cholesterinresorption aus dem Darm hindern. Die LDL-Cholesterin und die Triglyceride werden gesenkt, das positive HDL-Cholesterin wird hingegen erhöht.

Die Maulbeerblätter verhindern, dass der Zucker und die aufgenommenen Kohlenhydrate in das Blut gelangen und so den Blutzuckerspiegel erhöhen. Die Maulbeere wird schon seit Jahrhunderten in der asiatischen Medizin angewandt und ist für ihre Heilkräfte besonders geschätzt. Ebenso wird sie verwendet als ein fiebersenkendes und ein schleimlösendes Mittel bei Erkältungen. Auch in Europa wurde der Maulbeerbaum schon lange gern angepflanzt, weil die Blätter die einzige Nahrung für Seidenraupen sind. Die Heilwirkung wurde jedoch erst seit den neunziger Jahren genauer erforscht. Japaner trinken traditionell den Gesundheitstee aus Maulbeerblättern und haben auch genau nach den Bioaktivstoffen gesucht. Sie fanden unter anderem eine Gruppe an Alkaloiden, welche jene Enzyme hemmen, die für die Spaltung des Zuckers bei der Verdauung zuständig sind. Hierdurch wird nur ein Anteil des Zuckers und auch der Kohlenhydrate in das Blut und in die menschlichen Zellen aufgenommen. Dieser nicht zerlegte Zucker wird dagegen ausgeschieden. Maulbeerblätter helfen auch bei dem beginnendem und dem mittleren Diabetes Typ 2 den Blutzuckerspiegel niedrig zu halten und unterstützt effektiv auch die Gewichtsabnahme. Für Diabetiker sind die Maulbeerblätter sehr wertvoll, weil sie die insulinbildenden Zellen der Bauspeicherdrüse erneuern. Hierdurch wird vermehrt das körpereigene Insulin gebildet. Die Bioaktivstoffe dieser Blätter verhindern zudem die Aufnahme des Cholesterins durch den Darm und tragen so zu den ausgewogenen Cholesterinwerten bei. Zudem wirken harntreibend und zugleich entwässernd. Sie senken um etwa 10 Prozent den Blutdruck. Tabletten mit Maulbeerblätter-Extrakt bieten hier eine bequeme Form zu jeder Zeit von den Vorzügen des Baumes zu profitieren. Sie sollten 30 Minuten vor dem Essen eingenommen werden.

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